Neue Publikationen

Zeichhardt, R. (2018): E-Leader, CDOs & Digital Fools – eine Führungstypologie für den digitalen Wandel, in: Keuper, F./Schomann, M./Sikora, L.I./Wassef, R. (Hrsg.): Disruption und Transformation Management – Digital Leadership – Digitales Mindset – Digitale Strategie, Springer Gabler, Wiesbaden, S. 3-21. Hier kommen Sie zur Website des Verlags.

Im digitalen Zeitalter kommt den Personen eine besondere Bedeutung zu, deren anspruchsvolle Aufgabe es ist, den digitalen Wandel zu managen und dabei nicht nur Strukturen und Prozesse anzupassen, sondern auch in der Belegschaft Akzeptanz für die Digitalisierung zu schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern. Digitalisierung stellt ein Querschnittsthema dar, weshalb sich aktuell verschiedene Professionen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen mit digitalen Fragestellungen und Lösungen auseinandersetzen. Im Rahmen dieses Beitrags werden ausgewählte Spezialisten identifiziert und systematisiert, die in Organisationen spezifische institutionalisierte Führungspositionen und -rollen einnehmen, um digitale Transformation direkt und indirekt zu gestalten: E-Leader, CDO, Social und Remote CEO, Influencer, Agile Evangelist, Content Manager, Online Moderator, Product Owner und Scrum Master, CIO und IT-Leiter, Programmierer, Big Data Manager und Künstliche Intelligenz. Der Beitrag schließt mit einer zusammenfassenden Systematisierung digitaler Führungstypen anhand institutionalisierter Machtbasis, Interaktionsform und digitalem Wandelpotenzial.


Thiessen, T./Zeichhardt, R./Eisenlohr, D. (2017): Führung neu denken! Impulse aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, BSP Business School Berlin (Hrsg.) In Kooperation mit Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH. 

In der Dokumentation kommen nach einem Impulsinterview, in dem ein klassisches Management- und Führungsverständnis mit einem neuen Mindset von Führung und Management verglichen wird, Führungskräfte aus Produktion, Handwerk, Handel, Baugewerbe und Dienstleistung zu Wort. Direkt aus der Praxis berichten sie kurz und pragmatisch darüber, wie sie die Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich meistern. Die Publikation umfasst zahlreiche Fallbeispiele und Tipps für Führungskräfte von KMU und kann hier gratis heruntergeladen werden.


Zeichhardt, R. (2016): Digitale Transformation – Organisationen und Führung anders denken?!, Kreative Zerstörung 4.0, Wirtschaftspolitische Blätter 2/2016, S. 399-413.

Im Rahmen des Beitrags wird gezeigt, dass in einem digitalen Zeitalter ein erweitertes Organisations- und Führungsverständnis notwendig ist. Es werden Managementprinzipien der Agilität und Selbstorganisation vorgestellt ebenso wie moderne Konzepte eines digitalen Kulturwandels. Außerdem wird gezeigt, wie neue Medien traditionelle Hierarchien verändern und wie durch digitale Interaktion subtile Machtpotentiale entstehen. Die Bedeutung neuer digitaler Führungstypen wie CDOs und E-Leader wird ebenso diskutiert wie die Herausforderungen von Führung durch Maschinen mit künstlicher Intelligenz. Der Beitrag schließt mit konkreten Leitlinien für ein digitales Transformationsmanagement in der Praxis.

The digital age challenges management to rethink organizations and leadership. The article shows how to deal with digitization on different levels. Concepts like agility and self-organization are discussed as well as modern approaches for digital cultural change. Furthermore the article argues how digital media undermines hierarchy and leads to new bases of subtle power. New leadership roles like CDOs and e-leaders are worked out as well as new questions about leadership by machines and artificial intelligence. The article closes with guidelines for a digital transformation management.


Zeichhardt, R. (2016): E-Leadership – Praxisfälle zur Führung in digitalen Kontexten, in: Eberhardt, D. (Hrsg.): Führung von Vielfalt, Berlin/Heidelberg: Springer-Verlag, S. 115-125.

In diesem Beitrag werden verschiedene Erfahrungsberichte aus der Praxis zur digitalen Mediennutzung von Führungskräften und Mitarbeitern präsentiert, um daran die Spannungsfelder eines E-Leaderships zu illustrieren und zu diskutieren. Abschließend wird als Lösungsansatz eine Checkliste für ein optimales E-Leadership in der Praxis präsentiert.


Zeichhardt, R. (2016): One Week in the life of a boundary spanner – Developing networks within the Berlin optics cluster, in: Sydow, J./Schüßler, E./Müller-Seitz, G.: Managing Interorganizational Relations: Debates and Cases. Houndsmills: Palgrave Macmillan, S. 130-136.

The case provides insights into different tasks, challenges and conflicts of a network manager. The story highlights the various fields of action of a so called “boundary spanner”: The protagonist is not only acting as a manager of an enterprise but also at the same time as a network and cluster manager who tries to integrate multiple interests of plenty actors to activate development on different levels. The case offers the possibility to understand the complex interdependencies between formal and informal individual behavior and network and cluster contexts.


Braun, A.; Zeichhardt; R.; Aring, S. (2016): Thonet: Innovatives Design – nicht nur bei Möbeln, auch bei Prozessen. In: Ideen- und Innovationsmanagement. Zeitschrift für Vorschlagswesen und Verbesserungsprozesse, 42. Jg, S. 155-158.

In dem Beitrag wird anhand des Fallbeispiels Thonet GmbH gezeigt, wie KMU erfolgreiches Innovationsmanagement betreiben. Vor etwas mehr als drei Jahren hat der Luxus-Möbelhersteller Thonet, der auf eine fast 200jährige Geschichte in der Herstellung hochwertiger Holz- und Stahlmöbel zurückblicken kann, seinen Innovationsprozess neu strukturiert und damit seine Innovationsfähigkeit grundlegend gesteigert. Der Innovationsprozess wurde in seinem Design klar strukturiert und organisiert. Verantwortlichkeiten wurden zugewiesen sowie Entscheidungswege transparent und nachvollziehbar gestaltet. Auf diese Weise ist die Zahl neuer, auf dem Markt erfolgreicher Thonet-Produkte in den vergangenen zwei Jahren um 200 Prozent gestiegen.


Zeichhardt, R. (2015): E-Leadership – Führung und Leistungssteigerung in digitalen Kontexten, in: Künzel, H. (Hrsg.): Erfolgsfaktor Performance Management, Wiesbaden, S. 125-140.

Aktuell sind Führungspersonen auf verschiedenen Hierarchieebenen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, da das Zusammenarbeiten in Organisationen vermehrt über diverse digitale Medien vermittelt stattfindet (z.B. per E-Mail, Videokonferenzen, Mobiltelefonie, Social Media). Außerdem weisen auch Organisationen selbst zunehmend virtuelle Strukturen auf (z.B. mobiles Arbeiten, virtuelle Teams, Home Office). Mehr denn je müssen Führungskräfte daher über eine spezielle E-Leadership-Kompetenz verfügen, um auch in digitalen Kontexten erfolgreich agieren zu können.

Im Rahmen des Beitrags werden anhand vieler Beispiele aus der Praxis die Chancen und Risiken digitaler Beeinflussungspotentiale für Führungskräfte diskutiert. Abschließend wird eine Checkliste mit Leitlinien für ein E-Leadership präsentiert, um digitale Führung in der Unternehmenspraxis erfolgreicher zu gestalten.

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